Mechatronik

Mechatronik

Die letzten Jahre waren geprägt von einer enormen Zunahme der Bedeutung der Mechatronik für die Entwicklung und Realisierung von innovativen Produkten, Maschinen, Anlagen und automatisierten Produktionssystemen. Mechatronik ist mittlerweile einer der wichtigsten Wirtschaftsbereiche in Österreich. Die Entwicklungen innerhalb der Mechatronik sind geprägt von einer steigenden Bedeutung sowohl intelligenter technischer Systeme als auch der Computersimulation im Produktentwicklungsprozess. Innovationstreiber sind daneben auch neue Materialien und Produktionstechnologien. Diese Entwicklungstendenzen sind in den F&E-Schwerpunkten entsprechend abgebildet:

  • Entwurf, Berechnung und Simulation von mechatronischen Komponenten und Systemen
  • Entwicklung von speziellen Simulationslösungen für die virtuelle Produktentwicklung
  • Entwicklung und Charakterisierung von Mikro- und Nanosystemen
  • Entwicklung und Realisierung von automatisierten Mess- und Prüfsystemen
  • Entwicklung finiter Elemente in der Kontinuums- und Strukturmechanik
  • Simulation von Reibungs- und Verschleißprozessen auf Oberfläche

Kooperationen:

Aktuell bestehen Kooperationen mit zahlreichen europäischen Forschungseinrichtungen (CERN, ACT-Research, ACMIT, AIT, AAC), Universitäten (TU Wien, University of Nottingham, TU Bratislava) und Industriebetrieben wie z. B. Magna, Great Wall Motors, Infineon, AMS, ZKW, RUAG, Plasmo, Med Austron oder Oregano Systems.

Verfügbare Infrastruktur:

  • Leistungsfähige Softwarewerkzeuge
  • Umfangreiche Mess- und Prüflabors
  • Leistungsfähiges Messequipment
  • Fertigungsinfrastruktur für den Prototypenbau von Mess- und Prüfsystemen
  • Mikroelektronik-Charakterisierung
  • Labor für Optik & Mikroskopie
  • Mess- & Testlabors für Hardware-in-the-Loop-Entwicklungen

Forschungsaktivitäten

  • SUSMAGPRO

    Ziel dieses von der EU im Rahmen von H2020 geförderten Projekts ist es, eine Recycling-Lieferkette für Seltenerdmagnete in der EU zu entwickeln und diese im Pilotmaßstab an neuen Produkten in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zu demonstrieren. Die Aufgabe von FOTEC ist die Auslegung der Spritzgusswerkzeuge für die magnetischen NdFeB-Bauteile für den MIM Prozess.

  • HILP4D

    Das vom Land Niederosterreich geförderte Projekt zielt auf die Zusammenführung der komplementären additiven, 3-dimensionalen Fertigungsverfahren Laserstrahlschmelzen und Laser-Pulver-Auftragsschweißen zu einem neuartigen Produktionsprozess ab. Aufgabe von FOTEC ist neben der additiven Herstellung von metallischen Demonstratoren auch die Erstellung eines digitalen Zwillings.

  • PlugBot

    Ziel dieses von der FFG geförderten Projektes ist die Umsetzung eines modularen Roboterbaukastensystems, das während der Programmierung von Experten und bei der Bedienung durch nicht speziell geschultes Personal verwendet wird. Die Projektergebnisse werden, um die universelle Anwendbarkeit zu demonstrieren, in mehreren sehr unterschiedlichen anwendungsnahen Szenarien demonstriert.

  • Kabel- & Kabinenprüfstand Mauser

    Entwicklung von Prüfständen zum automatisierten Test von Kabelsträngen und Verbrauchern in Fahrerkabinen von Flughafen-, Bau- & Kranfahrzeugen sowie Landmaschinen. Die Prüfstände sollen sowohl für herkömmlich angetriebene Fahrzeuge mit 12V- und 24V-Batterie als auch für elektrisch angetriebene Fahrzeuge und Board-Spannungen von 48V, 80V und 120V einsetzbar sein.

  • MetGlass

    Ziel des ESA Projekts ist es, geeignete Methoden für die Herstellung von Bauteilen aus sogenannten metallischen Gläsern für Raumfahrtanwendungen zu ermitteln. FOTEC entwickelt Schweißparameter für das Laserstrahlschmelzen zur additiven Herstellung von Demonstratoren.

  • LILIAM

    Das EIT Projekt befasst sich mit der Einrichtung eines Schulungsprogramms in der additiven Fertigung, das sich an Bediener, Spezialisten, Ingenieure, Manager und neue Fachleute richtet, um den aktuellen Mangel an Spezialisten zu beheben, die in der Lage sind, die additive Fertigung über die gesamte Wertschöpfungskette zu nutzen.

  • Digi-Pro

    Im Rahmen des vom Land NÖ geförderten Projektes wird für Walzenmühlen ein Sensornetzwerk aufgebaut, das den aktuellen Anlagenzustand erfasst. Auf Basis von Prognosen kann der Anlagenbetreiber prädiktive Wartungsmaßnahmen für eine kostenoptimierte und effiziente Instandhaltung ableiten.

  • NanoPPU100

    In diesem FFG-unterstützten Projekt wird das Verbesserungspotential des von FOTEC entwickelten und von ENPULSION kommerzialisierten Indium Field Emission Electric Propulsion (FEEP) Triebwerks untersucht. Eine signifikante Erhöhung der Leistungsdichte erfordert die Entwicklung modifizierter Elektronik- und Wärmemanagementlösungen. Möglichkeiten zur Herstellung von Heatpipes mit einem additiven Herstellungsverfahren werden untersucht.

  • INSTAF

    Die Zielsetzung des FFG Projektes ist die Entwicklung von komplexen Wärmetauschern sowie Spiegelstrukturen. Dabei sollen sich die Wärmetauscher durch eine höhere Leistungsdichte und die Anpassung der äußeren Kontur an das umgebende System auszeichnen. Die Aufgabe von FOTEC ist die Simulation der Strömung in den Wärmetauschern mittels CFD-Simulation sowie die additive Fertigung einzelner Demonstratoren.

  • Startblock im Schwimmen

    Entwicklung eines Startblocks für den Schwimmsport

    Projektpartner

    • Österreichischer Schwimmverband
  • LBMcheck

    Ziel dieses FFG-Projektes ist es, für das Laserstrahlschmelzen (3D Drucken) von Metallen durch einer kombinierte photodioden- und kamerabasierten Schmelzbadüberwachung erstmals eine echte Qualitätssicherung während des Bauprozesses zu entwickeln. Die Aufgabe von FOTEC ist es einen Fehlerkatalog zu erstellen und darauf aufbauend Auswertealgorithmen zu entwickeln.

  • Thermoacoustic_HP

    Dieses FFG Projekt untersucht Heizen und Kühlen in der Gebäudetechnik im kleinen Leistungsbereich (<2kWthermisch) mittels thermoakustischer Wärmepumpe. Forschung Burgenland leitet das Projekt, Heliotherm ist Industriepartner und FOTEC ist für Simulation und Design einer thermoakustischen Anlage zuständig.

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: FuE@fhwn.ac.at